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11 Oktober 2017 | 09:10

Smart Quarter in der Karlsruher Oststadt

Ein Joint-Venture aus den Stadtwerken Karlsruhe und Hoepfner Bräu setzt die Batterien von E-Fahrzeugen zur Stromspeicherung ein.

In der Karlsruher Oststadt baut die Badische Energie-Servicegesellschaft (BES) schrittweise rund um die Hoepfner Burg ein Smart Quarter auf. Hinter dem Gemeinschaftsunternehmen stehen das Immobilienunternehmen Hoepfner Bräu
und die Stadtwerke Karlsruhe. Das Energiekonzept setzt auf vor Ort produzierte Sonnenenergie, Blockheizkraftwerke (BHKW) sowie industrielle Abwärme. Jüngster Ausbauschritt ist die Installation von Elektrotankstellen in dem Quartier, gleichzeitig wurde das Gründerhaus, der IT-Accelerator "CyberLab", fertiggestellt.

Das Laden wird über eine Flatrate abgerechnet. Um mehr Flexibilität bei der Verwendung der Sonnenenergie zu erhalten, sollen die Batterien der Autos auch als Speicher genutzt werden. Geplant ist, dass sich Energienutzer zu Communities zusammenschließen und neue Lösungen wie beispielsweise die gemeinsame Nutzung von elektrischen Fahrzeugen, deren Batterien, von Kleinkraftwerken und Solarenergie realisieren.

Mit BMW-Viessmann-Tochter DES

Kooperationspartner des Projekts ist die Digital Energy Solutions, ein Gemeinschaftsunternehmen von BMW und Viessmann, die über eine Energie-Managementlösung die Energieströme aus Energieverbrauch und Elektromobilität zusammenführen und organisiert. (hoe)

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Zahl des monats

165 000

Megawatt betrug der Zubau an Ökostromleistung weltweit in 2016, berichtet die Internationale Energieagentur (IEA). Das ist ein Plus von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr und umfasst nahezu zwei Drittel der neuen Stromerzeugung.