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21 April 2017 | 09:43

Weniger Atomstrom in Bayern

Die Stromerzeugung in Bayern ist nach der Abschaltung des AKW Grafenrheinfeld um acht Prozent gesunken. Kernenergie bleibt im Freistaat aber weiter wichtig.

Im vergangenen Jahr wurden in Bayern für die allgemeine Versorgung 55 Mio. MWh Strom (brutto) erzeugt. Das sind acht Prozent weniger als 2015, teilte das bayerische Landesamt für Statistik mit. Netto – also abzüglich des Eigenverbrauchs der Kraftwerke – waren es insgesamt 52 Mio. MWh. Davon wurden 13 Prozent (sieben Mio. MWh) mit Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt.

Den größten Anteil an der bayerischen Stromerzeugung macht nach wie vor die Kernenergie aus. Ihr Anteil belief sich 2016 auf 58 Prozent (31 Mio. MWh). Aus Wasserkraft stammen 20 Prozent, was brutto elf Mio. MWh entspricht. Erdgas und Erdölgas kamen mit brutto sechs Mio. MWh auf einen Anteil von zehn Prozent an der gesamten Stromerzeugung.


KWK macht Hauptteil bei der Wärmeerzeugung aus


Der Anteil der Erneuerbaren belief sich in Bayern auf 23 Prozent. Die Bruttostromerzeugung stieg hier gegenüber dem Vorjahr um 7,4 Prozent. Bei Erdölgas und Erdgas belief sich der Anstieg auf 11,2 Prozent. Lediglich die Atomenergie sank um 14 Prozent.

Bei der Nettowärmeerzeugung kamen die Anlagen der allgemeinen Versorgung auf 13,5 Mio. MWh, das sind acht Prozent mehr als 2015. Der Hauptteil der erzeugten Wärme wurde mit zwölf Mio. MWh durch Kraft-Wärme-Kopplung gewonnen, das entspricht einem Anteil von 89 Prozent. (sg)

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Stromsperren sind im Jahr 2015 verhängt worden. Dies sind 20 530 Fälle weniger als im Vorjahr. Bei Gas sank die Anzahl um 2862 auf 43 626 Fälle. Diese Angaben machte im März die Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken.