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14 November 2017 | 08:38

Bei Stromkauf gemeinsam sparsam sein

Acht Gemeinden in Brandenburg haben zum zweiten Mal gemeinsam ihre Stromversorgung europaweit ausgeschrieben und 47 000 Euro eingespart.

Die acht Gebietskörperschaften, die sich zusammengetan haben, sind:  Brieselang, Milower Land, Schönwalde-Glien, Dallgow-Döberitz, Wustermark sowie die Ämter Nennhausen, Rhinow und Friesack. Bei der ersten Ausschreibung haben sie für die Jahre 2015 bis 2017 rund 47 000 Euro an Kosten vermieden. Konkret ging es um die Stromversorgung für öffentliche Gebäude, Straßenbeleuchtung und Heizstrom. Den Zuschlag bekam Eon sowie das Wormser Versorgungsunternehmen EWR AG. „Wir überzeugen durchaus mit dem Preis, aber vor allem mit unserem einmaligen Service“, erklärte EWR-Vertriebsleiter Frank Dinter.

Derzeit sind die meisten Kunden von EWR in Rheinhessen zuhause. Aber Strom aus Worms fließt zum Beispiel bereits nach Rügen, Fehmarn oder Bad Füssing. Ab Januar fließt drei Jahre lang auch EWR-Ökostrom in den Osten Deutschlands. „Solche Bündelausschreibungen sind nicht selten“, erklärt Dinter.

Ausbau bundesweit

Das Unternehmen will seine bundesweite Präsenz ausbauen. Nicht immer ist es laut Dinter der günstigste, der den Zuschlag erhält. „Wir können oft mit Angeboten wie Ökostrom oder einem guten Kundenservice punkten.“ Oft entstünden aus diesen Kontakten jahrelange Kundenbeziehungen, berichtet der EWR-Prokurist. Das bundesweite Großkunden-Geschäft habe sich zu einem stabilen Bestandteil entwickelt.

Vermehrt fragten Gemeinden und Unternehmen in letzter Zeit auch Produkte rund um E-Mobilität wie Ladesäulen oder -boxen an. „Das liegt sicher auch daran, dass wir Vorreiter in der Region sind. Wir sind bereits seit 2011 im Bereich der E-Fahrzeuge aktiv.“ (ad)

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Zahl des monats

165 000

Megawatt betrug der Zubau an Ökostromleistung weltweit in 2016, berichtet die Internationale Energieagentur (IEA). Das ist ein Plus von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr und umfasst nahezu zwei Drittel der neuen Stromerzeugung.