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20 März 2017 | 12:20

Erfurt verkauft VNG-Paket

Der Hauptsitz der VNG Verbundnetz Gas AG in Leipzig, Bild: VNG AG
Bild: VNG AG
Der Hauptsitz der VNG Verbundnetz Gas AG in Leipzig
Käufer ist die EnBW-Mutter OEW, die damit ihren Anteil am Leipziger Gasunternehmen auf gut 78 Prozent erhöht.

Erfurt hat nach jahrelanger Suche sein 4,2-Prozent-Paket am Leipziger Gasimporteur VNG an die Oberschwäbischen Elektrizitätswerke (OEW) verkauft, die Mutter des EnBW-Konzerns aus Karlsruhe. Das berichtet der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR). 62 Millionen Euro insgesamt oder elf Euro pro Aktie sollen die OEW für das Paket bezahlt haben. Erfurt will mit dem Geld Kredite ablösen und die Bundesgartenschau 2021 in der eigenen Stadt unterstützen.

Die Sperrminorität, mit der eine Gruppe kommunaler Unternehmen seit 2002 Entscheidungen bei VNG beeinflussen konnten, ist damit endgültig Geschichte. Sie galt als wichtiger Hebel, um vor allem die Verlagerung des Firmensitzes von Leipzig weg zur jeweiligen Konzernmutter EWE oder EnBW zu verhindern. Die Einigkeit unter den Kommunen ist aber schon seit längerer Zeit gebröckelt. (wa)

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Stromsperren sind im Jahr 2015 verhängt worden. Dies sind 20 530 Fälle weniger als im Vorjahr. Bei Gas sank die Anzahl um 2862 auf 43 626 Fälle. Diese Angaben machte im März die Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken.