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19 Juni 2017 | 10:38

Fünfter Rekord für Enni in Folge

Enni-Geschäftsführer Stefan Krämer (zweiter von rechts) nimmt die PV-Anlage auf dem Stadiondach des VfB Homberg in Betrieb. Links Enni-Solar-Geschäftsführer Kai Gerhard Steinbrich, neben ihm Thomas Bungart, Vorstand des VfB Homberg, und Wolfgang Graf, Vorstand des VfB Homberg (rechts)., © Heike Cervellera
© Heike Cervellera
Enni-Geschäftsführer Stefan Krämer (zweiter von rechts) nimmt die PV-Anlage auf dem Stadiondach des VfB Homberg in Betrieb. Links Enni-Solar-Geschäftsführer Kai Gerhard Steinbrich, neben ihm Thomas Bungart, Vorstand des VfB Homberg, und Wolfgang Graf, Vorstand des VfB Homberg (rechts).
Moerser Versorger schüttet Millionenbeträge an kommunale Gesellschafter aus. Dabei helfen auch Erfolge im bundesweiten Geschäft.

Für die Enni Energie & Umwelt Niederrhein aus Moers verkündete Geschäftsführer Stefan Krämer das fünfte Rekordergebnis in Folge. Das bringe Gesellschaftern wie den Städten Moers, Neukirchen-Vluyn und Innogy erneut Millionenbeträge und einen weiter gestiegenen Wert des Unternehmens, hieß es auf der Bilanzpressekonferenz. Enni entwickle sich laut Krämer weiter sehr positiv, weil sie durch zahlreiche, erfolgreiche Wachstumsthemen der letzten Jahre heute auf vielen Standbeinen stehe und so längst nicht mehr so „stromlastig“ wie in ihren Gründertagen zur Jahrtausendwende sei.

Trotz stabiler Energie- und Wasserpreise lag der Umsatz mit knapp 180 Millionen Euro 2016 auf Rekordhoch. Auch das Ergebnis habe mit 18,2 Millionen Euro eine neue Höchstmarke erreicht. Strom blieb die stärkste Sparte. Zum Rekord von 509 Mio. verkaufter Kilowattstunden verhalfen bundesweite Vertriebserfolge, erstmals auch mit einem deutlichen Zuwachs an Privatkunden. Auch im Gasgeschäft gelang ein deutliches Absatzplus von fast sieben Prozent auf mehr als 800 Mio. kWh, Absatzzahlen außerhalb der Stammgebiete habe Enni verdreifacht.

Die Zukunft sieht Krämer grundsätzlich positiv. Der Druck auf Stadtwerke werde zwar weiter zunehmen. Insgesamt sieht Krämer gute Perspektiven, auch auf weiter steigende Kundenzahlen. Dabei hat er auch den Telekommunikationsmarkt im Visier und will hier das Endkundengeschäft bei Großkunden weiter ausbauen.  (wa)

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