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17 März 2017 | 10:13

Große Unzufriedenheit bei "Meter to Cash"

Die Sorge wächst, dass teilweise keine ausreichenden Lösungen für die Abrechnung bei Vertrieb, Netz und künftigen Messstellenbetrieb mehr zu Verfügung stehen.

Die Unzufriedenheit der Energiewirtschaft mit dem aktuellen Angebot an IT-Lösungen „Meter to Cash“ ist groß: Die mangelnde Ausrichtung auf den „neu aufgestellten“ Markt, etwa durch das neue Messstellenbetriebsgesetz (MsbG), und die neuen Marktrollen sowie die „Roadmaps“ bzw. Zeitplanung der Anbieter für die entsprechend notwendigen Anpassungen führt zu Kritik der gesamten Branche.

Weiterhin werden Kunden nach wie vor als kostenlose Entwickler „genutzt“, die Aufwände für Formatwechsel und jedes kleinste Projekt sind (zu) hoch und die Lizenzpolitik der Anbieter führt sowohl bei den Stadtwerken als auch bei deren Dienstleister zu Unmut. Außerdem „challengen“ neue Anbieter, wie " PowerCloud", die etablierten Anbieter und bringen neue Ideen, Technologien und damit Bewegung in den Markt.

Kriterienkatalog für Softwareanbieter

Der Bundesverband der Energiemarktdienstleister (BEMD), der die wesentlichen Abrechnungs- und IT-Dienstleister der Branche vertritt, hat in einer Arbeitsgruppe daher dieses Thema aufbereitet und einen Kriterienkatalog erstellt, welcher in der Zwischenzeit an alle Softwareanbieter versandt wurde. „Das Ziel des Kriterienkatalogs ist, Markttransparenz mit Fokus auf den Energiemarkt X.0 herzustellen, Lösungen systematisch und unvoreingenommen zu betrachten und mit dem gesammelten Know-how der Mitglieder auszuwerten“, so Dirk Briese, Geschäftsführer des BEMD und Mitglied der Arbeitsgruppe.

Außerdem hat der Verband ein Forum für den 29. März in Magdeburg einberufen, in dem sowohl verschiedene Anwender ihre Anforderungen als auch die Arbeitsgruppe des BEMD selber vortragen: der Kriterienkatalog wird vorgestellt und das weitere Vorgehen, auch mit den Softwareanbietern, wird diskutiert. Das Programm inkl. Anmeldemöglichkeit finden Sie hier. (sg)

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