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20 März 2017 | 12:15

Klage von Vectoring-Gegnern abgewiesen

Das Verwaltungsgericht Köln hat mehrere Klagen gegen die Vectoring-Entscheidung abgewiesen. Nun geht es vors Bundesverwaltungsgericht.

Insgesamt 18 Kläger, darunter Netcologne, M-Net, EWE-Tel und kleinere Stadtwerke hatten gegen die Entscheidung der Bundesnetzagentur geklagt, die der Deutschen-Telekom ein Exklusiv-Recht zum Vectoring-Ausbau einräumt. Nun wies das Verwaltungsgericht Köln am 17. März die Klagen ab, schreibt das Internetportal "Golem.de"

Den Konkurrenten würden verschiedene Ersatzprodukte erhalten, die ausreichende Alternativen für den Zugang der Teilnehmeranschlussleitung (TAL) gewähren, so die Begründung des Gerichts. Zudem habe sich die Telekom zu einer weitgehend flächendeckenden Erschließung aller Haushalte in den Nahbereichen mit schnellen Breitbandanschlüssen verpflichtet. Dies bringe den Breitbandausbau in Deutschland weiter.

Das Gericht ließ jedoch eine Revision beim Bundesverwaltungsgericht zu. "Wir werden von diesem Abwehrrecht Gebrauch machen", zitiert das Portal Michael Heidkamp, EWE-Vorstand Markt. Der Oldenburger Versorger dürfe nach eigenen Angaben nur unter sehr hohen Auflagen rund 25 Prozent der Nahbereiche in seinem Vertriebsgebiet selbst mit Vectoring ausbauen. (sg)

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Stromsperren sind im Jahr 2015 verhängt worden. Dies sind 20 530 Fälle weniger als im Vorjahr. Bei Gas sank die Anzahl um 2862 auf 43 626 Fälle. Diese Angaben machte im März die Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken.