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21 September 2017 | 10:59

Nachhaltiges Wohnquartier in Wuppertal

Start des Projekts mit dem 1. Spatenstich (v.l.): Martijn van der Aa, Niederlassungsleiter NRW der Ten Brinke Wohnungsbau, Gabriela Ebert, Bezirksbürgermeisterin Uellendahl, und der WSW-Vorstandsvorsitzende Andreas Feicht stellten gemeinsam das Neubauprojekt "Eulenhorst" vor., Bild: Fischer
Bild: Fischer
Start des Projekts mit dem 1. Spatenstich (v.l.): Martijn van der Aa, Niederlassungsleiter NRW der Ten Brinke Wohnungsbau, Gabriela Ebert, Bezirksbürgermeisterin Uellendahl, und der WSW-Vorstandsvorsitzende Andreas Feicht stellten gemeinsam das Neubauprojekt "Eulenhorst" vor.
Die WSW setzt auf BHKW und Photovoltaikanlage sowie Wärmecontracting bei dem neuen Quartier. Das Projekt umfasst 18 Häuser.

Die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) entwickeln mit der Ten Brinke Wohnungsbau im Stadtteil Uellendahl in Wuppertal ein neues, nachhaltiges Wohnquartier. Martijn van der Aa, Niederlassungsleiter NRW Ten Brinke Wohnungsbau, anlässlich des  1. Spatenstichs: "Wuppertal ist insgesamt ein attraktiver Standort für unsere Bauprojekte. Die Stadt ist innovativ und im Wandel, wie sich das auch hier in der Hermann-Ehlers-Straße deutlich zeigt."

Das gemeinsame Bauprojekt zeichnet sich durch seine Nachhaltigkeit aus. Das neue Wohnquartier mit 18 Reihenhäusern beziehungsweise Doppelhäusern ab 145 Quadratmetern Wohnfläche am Uellendahler Wäldchen. Es produziert die benötigte elektrische Energie mit einem Blockheizkraftwerk (BHKW) sowie einer Photovoltaikanlage selbst und verteilt sie über das Nahversorgungsnetz an die einzelnen Häuser. Die WSW bauen und betreiben das private Stromnetz, die Wärmeversorgung der Häuser erfolgt über ein Wärme-Contracting mit den WSW. Das BHKW hat eine Gesamtleistung von 20 kWel, die Photovoltaikanlage erstreckt sich mit fast 200 Quadratmetern über alle Wohneinheiten und leistet dabei 32 kWel. Somit sei die Siedlung zu 60 Prozent autark.

Mit Ladesäule

Zusätzlich stellen die WSW auf einem der öffentlich zugänglichen Parkplätze im neuen Wohnquartier eine "eMobil"-Ladesäule für Elektro- und Hybridfahrzeuge zur Verfügung. "Energieeffizientes Wohnen in einer nachhaltigen und zentralen Umgebung – das wird im 'Eulenhorst' möglich", erklärt der WSW-Vorstandsvorsitzende Andreas Feicht. (al)

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Megawatt betrug der Zubau an Ökostromleistung weltweit in 2016, berichtet die Internationale Energieagentur (IEA). Das ist ein Plus von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr und umfasst nahezu zwei Drittel der neuen Stromerzeugung.