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13 September 2017 | 10:45

Stromnetz-Tochter für Stadtwerke Penzberg

Die Stadtwerke Penzberg gründen mit der Bayernwerk AG ein gemeinsames Unternehmen, um Zugriff aufs örtliche Stromnetz zu haben.

Der Stromnetzbetrieb sei wirtschaftlich interessant, so Vorstand Josef Vilgertshofer im „Merkur“. Als weitere Vorteile nennt er Mitbestimmung bei der Gestaltung und bei Entscheidungen. „Wenn wir Wünsche und Vorstellungen haben, können wir mitreden“, sagt der Stadtwerke-Chef.

Die Penzberger Stadtwerke werden in der mit dem Bayernwerk zu gründenden Stromnetzgesellschaft mit 51 Prozent die Mehrheit der Anteile halten. Die Bayernwerk AG wird das Stromnetz, das derzeit zu 100 Prozent in ihrem Besitz ist, in  die neue Gesellschaft einbringen. Sie bleibt weiterhin Netzbetreiber.

Einen ähnlichen Weg wie beim Stromnetz könnte Penzberg auch beim Gasnetz einschlagen. Dort war der Konzessionsvertrag im vergangenen Jahr zwar verlängert worden, aber mit der Option, dass die Stadtwerke ab 2023 – voraussichtlich als Mitgesellschafter – das Gasnetz mitübernehmen können.  (ad)

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Zahl des monats

165 000

Megawatt betrug der Zubau an Ökostromleistung weltweit in 2016, berichtet die Internationale Energieagentur (IEA). Das ist ein Plus von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr und umfasst nahezu zwei Drittel der neuen Stromerzeugung.