"Fühlen uns wie staatlich gelenktes Inkassobüro"

Die Ovag (Friedberg) hat als erster Stromversorger in Hessen die Auswirkungen der höheren Umlagen (und Netzentgelte) auf die Strompreise bekannt gegeben.

Die Strompreise der Ovag erhöhen sich für die Kunden in der Region Ost- und Mittelhessen um 13,2 %. Damit muss ein Haushalt mit einem Durchschnittsverbrauch von 3500 kWh/a eine jährliche Mehrbelastung von 119 € einkalkulieren.

Man fühle sich derzeit eher wie eine staatlich gelenkte Inkassobehörde als ein im Wettbewerb stehendes Energieversorgungsunternehmen, erklärt Rainer Schwarz, Vorstand der Ovag Energie AG, besorgt darüber, dass die staatlich veranlassten Umlagen beim Strompreis nunmehr in „schwindelerregende Höhen“ gestiegen sind. Was seit Längerem in der Branche prognostiziert wird, habe sich nunmehr als „knallharte Realität“ erwiesen, so Schwarz. (msz)