Chef der Stadtwerke Menden geht

Helmut Heidenbluth gab bekannt, dass er zur Mitte des kommenden Jahres vorzeitig in Ruhestand gehen wird.

Der Geschäftsführer der Stadtwerke Menden GmbH geht vorzeitig in Ruhestand. Damit zollt er der Krankheit Tribut, die ihn in den letzten zwölf Monaten immer wieder ans Bett gefesselt hatte. Laut "WAZ" äußerte sich Heidenbluth wie folgt: „Ich bin mittlerweile genesen, im Moment fühle ich mich sehr gut. Aber ich weiß nicht, ob ich kontinuierlich die Kraft haben werde für die neuen Herausforderungen.” So wie zu Beginn seiner Amtszeit 1998 die Liberalisierung den Energiemarkt revolutioniert habe, so übergebe er nun die Geschäfte am Ende eines neuen Meilensteins: der Energiewende und ihre Folgen. Leicht habe er sich seine Entscheidung nicht gemacht: „Ich habe ja sehr gerne gearbeitet.”

Eine Personalberatungsfirma soll nun einen Nachfolger finden. Noch unter Mitwirkung von Heidenbluth wurde ein Profil erarbeitet, dem der Nachfolger entsprechen soll. Aufsichtsratschef Klaus Steinhage äußerte sich wie folgt: „Es wird aber schwer sein, so jemanden zu finden wie unseren Helmut Heidenbluth.” (msz)