Neue Führung für kommunale VNG-Aktionäre

Bei der VUB, der Gesellschaft der kommunalen Anteilseigner an der Leipziger VNG, steht ein Führungswechsel an.

Andreas Reinhardt (40), bislang Geschäftsführer der VUB, werde das Unternehmen auf eigenen Wunsch zum 31. Januar 2013 verlassen. Die Gesellschafterversammlung bedauere diesen Schritt und habe die Entscheidung mit Respekt und Anerkennung für die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre zur Kenntnis genommen, heißt es bei der VNG Verbundnetz Gas Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft (VUB). "Die Gesellschafter waren sich darin einig, dass Herr Reinhardt die Geschäfte der VUB in einem schwierigen kommunal- und energiewirtschaftlichen Umfeld exzellent geführt und die Gesellschaft als verlässlichen Aktionär der VNG Verbundnetz Gas Aktiengesellschaft, Leipzig wahrnehmbar in der Branche weiterentwickelt hat", erklärte Hans-Joachim Herrmann, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der VUB. Reinhardt werde sich nun wieder vollständig seiner Hauptaufgaben im Konzern der Stadtwerke Erfurt widmen. Als Nachfolger für Andreas Reinhardt wurde ab 1. Februar Rechtsanwalt Clemens Schülke, Prokurist bei der LVV Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft bestellt.

Die VUB bündelt die Anteile von zehn Kommunen an der VNG (Annaberg-Buchholz, Chemnitz, Dresden, Erfurt, Hoyerswerda, Leipzig, Neubrandenburg, Nordhausen, Rostock sowie Lutherstadt Wittenberg) und hält an der Ferngasgesellschaft eine Sperrminorität von 25,79 %. (wa)