Wuppertal kündigt Flexstrom-Töchtern

Die Netztochter der Wuppertaler Stadtwerke leitet den Strom zweier Flexstrom-Töchter nicht mehr durch.

Der Lieferantenvertrag der Stadtwerke mit Löwenzahn Energie und Optimal Grün sei wegen unregelmäßiger Zahlungseingänge fristlos gekündigt worden, berichtet das Handelsblatt. Flexstrom bestreitet das, die Rechnungen seien bezahlt, es gebe sogar ein Guthaben. Daher wolle man sich nun mit Hilfe der Bundesnetzagentur gegen die Abschaltung wehren.

Das Handelsblatt berichtet seit längerem kritisch über den Billigstrom-Anbieter - und hat dabei nun auch juristische Rückendeckung bekommen. Die Zeitung erwirkte eine einstweilige Verfügung gegen den Energiediscounter. Um den Jahreswechsel herum hatte Flexstrom behauptet, das Landgericht Köln habe per einstweiliger Verfügung der Zeitung die Behauptung untersagt, dass Flexstrom die Durchleitung von Strom bei einigen Regionalversorgern nur noch mit Vorkasse gestattet sei. Dies darf Flexstrom nun nicht mehr behaupten, hat das Landgericht Köln in einem Beschluss entschieden. (wa)