"Entschlossener, mutiger, schneller"

BET hat eine Studie zur Innovationsfähigkeit von EVU erstellt und fordert eine größere Dynamik und Aufbruchsstimmung.

Das Beratungsunternehmen BET (Aachen) hat eine Studie ("Innovationsfähigkeit") zur "Innovations-Fitness" von Energieversorgungsunternehmen (EVU) erstellt. Sie zeigt auf, dass EVU vor dem Hintergrund eines notwendigen Transformationsprozesses hin zu einem modernen, wettbewerbsfähigen Versorger gleich mit zwei Problemen zu kämpfen haben: Einerseits ist es überaus schwierig, gleichzeitig Innovationen zu entwickeln und alte Strukturen beizubehalten. Andererseits ist in den Unternehmen – anders als bei branchenfremden Wettbewerbern – die Aufbruchsstimmung noch nicht stark ausgeprägt, so BET in einer Pressemitteilung.

Branchenfremde Akteure arbeiten bereits an Ansätzen, um die Last in Industrie und Haushalten zu dynamisieren und auf diesem Wege ein Smart Grid zu erschaffen. Der kleinteilige Wettbewerb um neue Geschäftsmodelle ist bereits in vollem Gange. Um sich gegenüber den branchenfremden Wettbewerbern behaupten zu können, müssen sich EVU zu modernen Dienstleistern weiterentwickeln, so das Credo von BET.

Unabdingbar für eine Transformation zum "VersorgerPlus" sind aus Sicht der BET-Experten eine innovationsförderliche Unternehmenskultur und die Fähigkeit von EVU, ihre Organisation innovativ aufzustellen. Knapp 90 Prozent der Führungskräfte, die an der Studie teilgenommen haben, bestätigen, dass diese strukturellen Innovationen ebenso wie neue Geschäftsmodelle für die Branche zentral sind. BET empfiehlt EVU, spätestens jetzt damit zu beginnen, eine Atmosphäre des Aufbruchs zu kreieren, entschlossener, mutiger und schneller zu werden und ihren Innovationsprozess aktiv anzugehen, um sich als "VersorgerPlus" zu positionieren. (al)