Von in Deutschland derzeit 266 zertifizierten Top-Lokalversorgern nahmen 102 Energie- und Wasserversorgungsunternehmen an der De-Media-Befragung teil.
Quelle: © Energieverbraucherportal

Auch nach Corona wollen Stadtwerke lokales Engagement fortführen

Neben ihrem eigentlichen Versorgungsauftrag wollen Stadtwerke ihr lokales Umfeld unterstützen – auch nach dem Ende der Krise. Das ergibt eine Umfrage von De-Media. Mehr als 17 Prozent wollen ihren Einsatz demnach sogar verstärken.

Kundenzentren sind wieder geöffnet. Ableser von Strom-, Gas- oder Wasserzählern nehmen ihren Vor-Ort-Service wie gewohnt auf. Kitas, Schulen, Kultureinrichtungen und Sportvereine erhalten erneut finanzielle sowie materielle Unterstützung, um ihre wichtigen Funktionen im Sinne der Gemeinschaft, Bildung oder des Gesundheitsschutzes wahrzunehmen. Über ihren eigentlichen Versorgungsauftrag mit Strom, Gas, Wasser und Wärme hinaus engagieren sich die Stadtwerke in Deutschland für die Menschen in ihrem regionalen Umfeld – und wollen dies auch oder gerade nach den Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen fortsetzen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Energieverbraucherportals der De-Media GmbH, Düsseldorf.

„Die klare Mehrheit der von uns kontaktierten Versorgungsunternehmen wird ihr lokales Engagement unvermindert fortführen“, sagt Uwe Pöhls, Energieexperte und Co-Gründer von De-Media, „mehr als 17 Prozent wollen ihren Einsatz sogar verstärken.“ Pöhls zählt zu den Repräsentanten des Energieverbraucherportals und ist Initiator des Qualitätssiegels „TOP-Lokalversorger“. Dieses Siegel wird seit 2008 an Energieversorgungsunternehmen, vor allem Stadtwerke, verliehen. Von in Deutschland derzeit 266 zertifizierten Top-Lokalversorgern nahmen 102 Energie- und Wasserversorgungsunternehmen an der De-Media-Befragung teil.

Ein Beispiel für das Engagement von Versorgern zählt Ufuk Eren vom Kundencenter der Stadtwerke Werl auf: „Uns liegt die Lebensqualität der Menschen am Herzen. In der Corona-Hochphase haben wir Pflegedienste mit Desinfektionsmitteln und Masken unterstützt. Im Herbst, wenn die Saison des Mannschaftssports hoffentlich wieder losgeht, stehen Teams mit Trikots von uns auf dem Feld. Wir werden weiterhin, wie gewohnt, das Miteinander und Ehrenamt stärken.“ Und Pressereferentin Gabriele Müller stellt die Sicht des Versorgungsunternehmens Thüga Energie GmbH aus Singen dar: „Seit vielen Jahren unterstützen wir ausgesuchte Projekte im sozialen Bereich. Aufgrund der Corona-Pandemie intensivieren wir unser Engagement und helfen zum Beispiel unserer Tafel schnell und unbürokratisch mit Spenden für Lebensmittel.“ Die Stadtwerke Werl und auch Thüga Energie teilen mit den anderen Top-Lokalversorgern die Überzeugung, dass es sich lohnt, Aktionen und Einrichtungen auf lange Sicht zu fördern, die dem Gemeinwohl dienen. (sg)