Durch datengetriebene Analysen will Eon hohe Steuerersparnisse ermöglichen. Neben digitalen Technologien setzt das Unternehmen dabei auch auf die Beratung von Energierechtsexperten.
Bild: @ Eon

Neuer Eon-Energieberater verspricht Steuerersparnisse

Das Beratungsprodukt des Energieversorgers soll Sparpotenziale für energiebezogene Steuern und Abgaben ermitteln. Eon verspricht dabei eine Kostenreduktion um bis zu 80 Prozent.

Der Energiekonzern Eon bringt den Energieberater 365 auf den Markt. Das datenbasierte Beratungsprodukt soll die Einsparungspotenziale eines Betriebs zeigen und laufend und frühzeitig über aktuelle Fristen und Gesetzesänderungen zur Kostenreduktion informieren, teilt das Unternehmen in einer Pressemitteilung mit. Das Angebot lasse sich individuell auf die Branche und die jeweilige Firma zuschneiden.

„Es gibt für fast jedes Unternehmen gesetzliche Regelungen im Bereich Energie, die es dem Betrieb ermöglichen, Geld zu sparen“, sagt Philip Beckmann, B2B-Geschäftsführer bei der Eon Energie Deutschland. Je nach Branche und Standort stellt der Hersteller bis zu 80 Prozent Ersparnisse bei energiebezogenen Steuern, Abgaben, Umlagen und Netzentgelte in Aussicht.

Digitale Erinnerungen an gesetzliche Fristen

Gelingen soll dies durch automatisierte Erinnerungen, die auf individuelle Einsparmöglichkeiten hinweisen. Die Grundlagen dafür seien eine datenbasierte Analyse, eine Beratung durch Eon und ein ganzjähriges Monitoring, das von Energierechtsexperten begleitet werde.

Basierend auf dem Stromverbrauchsverhalten des einzelnen Unternehmens will Eon zeigen, wie Kosten reduziert werden könnte. Im Rahmen des Beratungsprodukts werde auch geprüft, ob sich Ausgaben senken lassen, indem die Unternehmen selbst anfangen, grünen Strom mit einer Solaranlage zu produzieren und zu nutzen. Eine Photovoltaik-Anlage könne Lastspitzen reduzieren und dazu führen, dass kostenreduzierende gesetzliche Regelungen griffen, heißt es weiter. (jk)