Noch mehr in der EEG-Direktvermarktung

Die installierte Leistung der zur Direktvermarktung angemeldeten Stromquellen aus Erneuerbaren ist im Juli weiter leicht gestiegen.

Anlagenbetreiber und Direktvermarkter meldeten für den laufenden Juli insgesamt gut 25 500 MW installierte Leistung zur Direktvermarktung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) an. Das sind gut 1200 MW oder knapp 5 % mehr als für Juni. Dies geht aus einer Statistik hervor, die die vier Übertragungsnetzbetreiber kürzlich aktualisierten. Damit hat sich das Wachstum der EEG-Direktvermarktung leicht abgeschwächt: Von Mai auf Juni hatte es noch +1350 MW oder fast +6 % betragen.

 

Nach wie vor den Löwenanteil von 94 % der Direktvermarktungs-Leistung macht im Juli die Direktvermarktung in der Marktprämie aus. Dieser Prozentsatz ergab sich gerundet auch im Mai und Juni.

 

Die Direktvermarktung nach dem sogenannten Grünstromprivileg wurde für 5,6 % der angemeldeten installierten Leistung oder reichlich 1400 MW gewählt. Im Mai waren es noch 5,2 % gewesen. In beiden Direktvermarktungs-Wegen spielt Windkraft an Land (onshore) die Hauptrolle mit 86 % bzw. 74 %.

 

"Sonstige" Formen der EEG-Direktvermarktung, etwa für alte Wasserkraftwerke, die keinen Anspruch auf EEG-Fixvergütung hätten, spielen sich nur im Promillebereich ab. (geo)