Innogy doch nicht so profitabel wie erwartet

385 Millionen weniger als geplant – RWE muss nach dem Börsengang der Tochter Innogy im Nachhinein finanzielle Abstriche machen, so Medien.

Insgesamt nehme der Essener Energiekonzern nur 2,6 Mrd. Euro mit der Emission von Innogy ein, berichtet etwa das "Handelsblatt". Insgesamt sei der Börsengang von der RWE-Tochter damit lediglich noch 4,6 Mrd. Euro schwer. Die begleitende Investmentbank Goldman Sachs habe einen Großteil der Platzierungsreserve in den Wochen nach der Erstnotiz für Stützungskäufe nutzen müssen, damit der Kurs der Tochter-Aktie nicht dauerhaft unter den Ausgabepreis von 36 Euro falle, hieß es weiter. Für diese Stützungskäufe nutzt die Investmentbank Platzierungsreserven, die RWE gestellt hatte. Gut ein Fünftel der Aktien aus der Reserve sei daher bei neuen Innogy-Anteilseignern gelandet. RWE hält damit nun noch 76,8 Prozent. (sg)