Die Abo Wind AG hat 400.000 neue Aktien ausgegeben. Unser Bild zeigt den zum Konzern gehörigen Windpark Arzfeld. Bild: @ Abo Wind AG

Abo Wind: Kapitalerhöhung deutlich überzeichnet

Mit der Ausgabe von 400.000 neuen Aktien hat die Abo Wind AG knapp sieben Mio. Euro einnehmen können. Den Großteil der neuen Anteile sichert sich ein belgischer Investor.

Institutionelle Investoren haben 400.000 neue Aktien der ABO Wind AG zu einem Stückpreis von 17,10 Euro gezeichnet. Der Bruttoerlös der deutlich überzeichneten Emission beträgt mehr als 6,8 Millionen Euro. Die Zahl der ABO Wind-Aktien erhöht sich durch die Neuemission auf 8.470.893. Die Marktkapitalisierung des Spezialisten für erneuerbare Energien liegt damit aktuell bei mehr als 150 Mio. Euro. Die ZfK berichtete bereits über die Kapitalerhöhung.

„Wir freuen uns über den Vertrauensbeweis des Kapitalmarkts, der unsere gute Geschäftsentwicklung zusätzlich unterstützt“, sagte Vorstand Jochen Ahn. Angesichts der global wachsenden Nachfrage nach klimafreundlicher und kostengünstiger erneuerbarer Energie ergäben sich für den renommierten Projektentwickler von Wind- und Solarparks derzeit zahlreiche Geschäftsmöglichkeiten. ABO Wind arbeitet nach seinen Angaben derzeit in 16 Ländern an neuen Wind- und Solarparks.

Streubesitz steigt auf 33 Prozent

Den Großteil der neuen Aktien zeichnete der durch den belgischen Investment-Manager Capricorn Partners gesteuerte Aktienfonds Quest Cleantech Fund. „ABO Wind passt als Wegbereiter der Energiewende ideal zum Quest Cleantech Fund“, sagte dazu Olaf Cörper, Partner und Co-Fondsmanager. „Wir freuen uns über die attraktive Einstiegsgelegenheit.” Die Bankhaus Scheich Wertpapierspezialist AG, Frankfurt am Main, begleitete die Emission.

Der Streubesitz an der ABO-Wind-Aktie ist durch die aktuelle Emission auf 33 Prozent gestiegen. Die Gründerfamilien Ahn und Bockholt mit zusammen nunmehr 57 Prozent der Anteile sowie der Frankfurter Energieversorger Mainova AG mit zehn Prozent hatten sich nicht an der Kapitalerhöhung beteiligt. Kurzfristig strebt das Unternehmen nun eine Einbeziehung in den Xetra-Handel an. (sig)