Der Krimi lädt die Nutzer auf eine Reise ins schwedische, energieautarke Simris ein.
Bild: © Eon

Eon: Facebook-Krimi setzt neue Social-Media-Maßstäbe

Der Energiekonzern greift wieder tief in die Marketing-Trickkiste und startet auf Facebook den ersten interaktiven Chatbot-Schwedenkrimi.

Eon lässt die Nutzer in dem Chatbot-Krimi nach einem verschollenen Lottogewinner aus dem schwedischen Dorf Simris suchen. In Person des Vertreters der Lottogesellschaft macht man sich auf die Suche, lernt die Einwohner kennen und erfährt ganz nebenbei mehr über die Energielösungen im lokalen Inselnetz-Projekt von Eon. Denn das Dorf Simris ist nicht zufällig gewählt. Die Energie für die rund 200 Haushalte wird von Windrädern und PV-Modulen erzeugt. Unterstützt wird die Energieversorgung durch zwei Batterien. Allesamt werden selbstverständlich von Eon betrieben.

In dem Kriminalfall kann der Nutzer selbst die Regie übernehmen. So muss er an zentralen Stellen der Handlung immer wieder Entscheidungen zum Vorgehen des "Detektivs" treffen. Trifft er die falsche Entscheidung, ist der Fall vorbei und kann von neuem angegangen werden. Liegt man richtig, rollt sich der Krimi immer weiter auf und führt am Ende zur Lösung.

Neue Marketing-Modelle

"Mit klassischer Kommunikation erreichen wir immer weniger Menschen. Deshalb entwickeln wir neue Formate, um Menschen anzusprechen, die sich sonst kaum für unsere Themen interessieren", sagt Carsten Thomsen-Bendixen, Leiter Stakeholder-Kommunikation und Konzernpressesprecher. Nicht verwunderlich, dass Eon schon länger auf Kundenfang in sozialen Netzwerken geht. Im vergangenen Herbst traten bei den ersten Powergames Prominente in verschiedenen Disziplinen rund um die Energiethemen gegeneinander an. Das Event wurde live auf Facebook übertragen und knapp sieben Millionen User schauten den Promis zu. (pm)