Vertriebspartner beklagt sich über Flexstrom

Flexstrom bleibe immer mehr Geschäftspartnern Zahlungen schuldig, berichtet das Handelsblatt.

Nachdem sich im November Netzbetreiber über Unregelmäßigkeiten beklagt hatten, gerate der Billiganbieter von Energie nun auch bei Vertriebspartnern in Verzug. So erklärte der Geschäftsführer des Portals Energysolutions24, Jens Krenkler, gegenüber dem Handelsblatt, Flexstrom sei seinem Unternehmen einen sechsstelligen Betrag für Provisionen schuldig. Daher habe man sich entschlossen, bis auf weiteres die Vermarktung von Flexstrom-Produkten einzustellen.

Derweil wirft Flexstrom einigen Netzbetreibern unlautere Methoden im Kampf um Stromkunden vor: Es gebe Behinderung des Wettbewerbs, Täuschung der Bundesnetzagentur und unwahre Tatsachenbehauptungen in der Presse. Bei der zuständigen Aufsichtsbehörde habe FlexStrom daher nun ein Missbrauchsverfahren gegen einen dieser Netzbetreiber eingeleitet. Dieser habe ganz offensichtlich versucht, die Kunden von FlexStrom rechtswidrig abzuwerben. Dem Handelsblatt wirft Flexstrom eine "bescheidene Recherche" vor. (wa)