Zum Startschuss der neuen Marke lässt der Energieversorger RWE auch heute Abend die Essener Grugahalle großflächig illuminieren. Bild: © Innogy

RWE-Abspaltung heißt jetzt auch Innogy

Unter der neuen Marke bündelt RWE die Geschäftsbereiche erneuerbare Energien, Netz und Infrastruktur und Vertrieb.

Sogar die Essener Grugahalle lässt RWE zum offiziellen Startschuss der neuen Marke "innogy" heute bei Einbruch der Dunkelheit illuminieren. Bisher stand dieser Name allein für den Geschäftsbereich erneuerbare Energien, künftig sind unter dieser Bezeichnung neben der Ökostromerzeugung auch die Bereiche Netz & Infrastruktur sowie Vertrieb gebündelt. Die Muttergesellschaft RWE AG hingegen wird an ihrer bewährten Marke festhalten, dies teilte der Energieversorger heute mit.

Der Markennamen setzt sich aus den Begriffen "Innovation", "Energy" sowie "Technology" zusammen. Bei der Entwicklung spielte nach Angaben des Unternehmens die Vielseitigkeit eine wichtige Rolle. Das "i" im Markennamen wird in Filmen und Präsentationen animiert und soll Beweglichkeit und Flexibilität verkörpern. Auf die Festlegung auf eine bestimmte Markenfarbe habe man bewusst verzichtet, teilte RWE mit. Stattdessen werde die Marke in verschiedenen Farbumgebungen dargestellt. "Die Marke hat so viele Facetten, wie das dynamische Umfeld, in dem wir uns heute bewegen. Unsere Konkurrenten können in Zukunft auch Tesla, Google und Apple heißen", schreibt CEO Peter Terium. In diesem Umfeld wolle man vorne mitspielen.

Die rund 60 000 Mitarbeiter der neuen Tochtergesellschaft und der RWE AG wurden bereits vorab in einem internen Videochat über die neue Marke informiert. Die formale Umfirmierung in Deutschland und Tschechien soll zum 1. September diesen Jahres erfolgen, dann werden auch die Produkte und Dienstleistungen neu gebrandet. Bis dahin trägt die Tochtergesellschaft noch den provisorischen Namen
RWE International SE. In den nächsten Monaten und teils auch in den nächsten Jahren soll dann die Umfirmierung in weiteren Ländern folgen. (hoe)