Die Mainova-Zentrale in Frankfurt. Bild: Mainova

Mainova kooperiert mit Wohnungswirtschaft

Die Mainova AG und zehn regionale Unternehmen der Wohnungswirtschaft haben sich zum "ImmoNetzwerk Frankfurt Rhein-Main" zusammengeschlossen.

Ziel der Initiative ist es den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen von Bestandsgebäuden in Frankfurt und der Rhein-Main-Region zu senken. Die zehn Wohnungsunternehmen bieten rund 120 000 Wohnungen Raum für knapp 220 000 Menschen in Frankfurt und Umland.

Norbert Breidenbach, Vertriebsvorstand der Mainova AG verweist auf die entscheidende Rolle der Wohnungswirtschaft beim Klimaschutz. Mehr als 80 % des privaten Energieverbrauchs entfallen auf Heizung und Warmwasserbereitung. Hier gebe es erhebliche Potenziale, um die Energieeffizienz zu verbessern und die CO2-Emissionen zu senken. Der Versorger aus Frankfurt unterstütze das Immo-Netzwerk, indem man die Mitglieder bei der Umsetzung von Effizienzprodukten berate und betreue, so Breidenbach.

Die Arbeit des Netzwerks ist auf drei Jahre angelegt; in diesem Zeitraum wollen sich die Experten der beteiligten Unternehmen "regelmäßig über wirtschaftlich sinnvolle, zukunftsfähige Ansätze für energieeffizientes Wohnen" austauschen. Darüber hinaus plant jeder Partner ein oder mehrere zukunftsgerichtete Projekte im Wohnungsbestand umzusetzen. Etwa die energetische Gebäudesanierung, oder Maßnahmen, die das Verbraucherverhalten verbessern. Möglich seien auch Projekte rund um Energiespeicherung, Photovoltaik, Kraft-Wärme-Kopplung oder Mieterstrommodelle. Zudem wolle man die Akzeptanz für das Thema Energieeffizienz bei den Mietern steigern. (sg)