DSW bauen Beteiligung an DEW aus

Die Dortmunder Stadtwerke wollen ihren Anteil an der Energietochter DEW auf 60 % aufstocken.

Der RWE-Konzern werde seine Beteiligung an der DEW lt. Bericht der "Ruhr Nachrichten" um gut 7 % auf 39,9 reduzieren. Ein Sprecher der Stadtwerke bestätigte dies, meldet der Internetdienst Energate zum Stand der Verhandlungen. Der bestehende Vertrag zwischen RWE und den Stadtwerken laufe Ende dieses Jahres aus, ein neuer könnte im September unterschrieben werden.  

Ein Teil der Kaufsumme werde durch eine sogenannte Entfristungs-Prämie finanziert, zitiert der Internetdienst die "Ruhr Nachrichten". Der neue Vertrag soll keine Frist mehr enthalten, sondern stattdessen unbefristet gelten. Wie hoch diese Entfristungs-Prämie ist, wolle DSW-Chef Guntram Pehlke nicht sagen.

Die Rekommunalisierung in Dortmund ist umstritten, so Energate. Grüne und Linke hätten einen kompletten Rückkauf durch die kommunale Hand gefordert. Die Finanzlage gebe dies aber nicht her. (ad)