Bei der Vertragsunterzeichnung (v.l.): Rudolf Kastner, Vorstandsvorsitzender und Aktionär der EGT AG und Hubert Rinklin, Vorstandsvorsitzender des Alb-Elektrizitätswerks Geislingen-Steige eG
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Alb-Elektrizitätswerk steigt bei EGT ein

Nach dem Ausstieg eines Familienzweiges aus dem Kreis der Anteilseigner, steigt nun die Energiegenossenschaft bei EGT ein. Damit ändert sich auch die Aktionärsstruktur.

Die EGT hat bereits "einige Jahre auf dem Buckel": Als sie Ende des 19. Jahrhunderts unter dem Namen Elektrizitätsgesellschaft Triberg gegründet wurde, hielten allein drei Brüder die Anteile. Mit den Jahrhunderten hat sich nicht nur der Name des Energiedienstleisters geändert, sondern auch der Aktionärskreis. Jüngst ist der Energieversorger Alb-Elektrizitätswerk Geislingen-Steige eingestiegen.

Seit 1922 ist die Hälfte der Firma im Besitz der Städte Triberg, St. Georgen, Furtwangen, Hornberg und der Gemeinde Schonach. Nachdem ein Teil der Gründerfamilie nun aus dem Konsortium der Anteilseigner ausgestiegen ist, öffnet EGT seine Aktien auch für Investoren jenseits der Familienbande und Kommunalebene.

Ein Drittel geht an die Privatwirtschaft

Mit der Energiegenossenschaft von der schwäbischen Alb steigt ein völlig neuer Partner aus der Privatwirtschaft ein. Durch den Neuzugang verschieben sich auch die Anteile der verbleibenden Aktionäre. Kommunen und die Gründerfamilie halten nunmehr ein Drittel, genau wie die Albwerk eG. (ls)