Der Allianz-Konzern zeigt Interesse an Energienetzen.
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Allianz offenbar an Teilen von Energiekonzern Orsted interessiert

Der dänische Energiekonzern Orsted hat beim geplanten Verkauf seiner Stromnetze das Interesse von Finanzinvestoren auf sich gezogen.

Auch der Vermögensverwalter Brookfield und der kanadische Pensionsfonds Omers hätten Gebote abgegeben, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Die Unternehmen lehnten Stellungnahmen zu dem Thema ab.

Die Stromnetze und die Versorgung von Wohngebäuden, die in der ersten Runde zum Verkauf stehen, könnten den Angaben zufolge auf eine Bewertung von fast 4 Mrd. US-Dollar (3,5 Mrd. Euro) kommen. Die Gebote seien vergangene Woche eingereicht worden, schreibt die Agentur. Ein Teil der Interessenten habe sich für einen möglichen Kauf zusammengeschlossen. Es gebe aber noch keine Entscheidung, und der Verkauf sei nicht sicher.

Fokussierung auf Erneuerbare

Der Orsted-Konzern – zuvor bekannt als Danish Oil & Natural Gas (Dong Energy) – gehört zur Hälfte dem dänischen Staat. Durch den Verkauf könnte der nordeuropäische Energiekonzern seine Position als internationaler Riese im Geschäft mit erneuerbaren Energien ausbauen. Das Unternehmen hatte im Juni bekannt gegeben, dass es den Verkauf von Geschäftsteilen prüfe, die sich mit anderem als erneuerbaren Energien beschäftigten. (dpa/hil)