Bahn frei für neuen Player Bigge Energie

Die Gründung der Bigge Energie durch eine Fusion von Stadtwerken ist in trockenen Tüchern.

Die Räte der Städte Attendorn und Olpe, deren Stadtwerke zusammen mit den Lister- und Lennekraftwerken die Fusion zur Bigge Energie fusionieren wollten, haben dem Vorhaben zugestimmt. Mit der Fusion wollen die Stadtwerke ihre Wettbewerbsfähigkeit verbessern. Zudem soll sie die Ausweitung des Engagements bei der Nutzung regenerativer Energien ermöglichen. Das Bundeskartellamt und die Kommunalaufsicht haben den Zusammenschluss bereits genehmigt.

Die neu gegründete Gesellschaft hat einen Umsatz von ca. 100 Mio. Euro sowie 150 Mitarbeiter und versorgt mehr als 40 000 Kunden im südwestlichen Sauerland in Nordrhein-Westfalen mit Energie und Wasser.
Die beteiligten Stadtwerke wurden im Rahmen der Fusion von einem auf die Beratung von Energieversorgungsunternehmen spezialisierten Team von Rödl & Partner umfassend rechtlich, steuerlich und wirtschaftlich beraten. (ad)