RWE-Chef lehnt langfristige Beschäftigungsgarantien ab

Der neue RWE-Chef Peter Terium weist Verdi-Forderungen zurück.

Der RWE droht ein ernsthafter Tarifstreit, berichtet heute das "Handelsblatt". So lehnte Terium im ersten Monat seiner Amtszeit eine der zentralen Forderungen der Arbeitnehmervertreter nach langfristigen Beschäftigungsgarantien für die Mitarbeiter ab. Denkbar seien hingegen kürzere Beschäftigungsgarantien von ein bis zwei Jahren. Wahrscheinlich werde Verdi das Tarifangebot ablehnen und kann nach einem Scheitern der Tarifverhandlungen zum Streik aufrufen. Laut "Handelsblatt" bleibt es aber fraglich, ob die Mitarbeiter mitziehen werden, da einige Betriebsräte für einen moderaten Kurs seien. (msz)