Binnen zwei Jahren hat sich Crowdfunding als alternatives Sponsoring-Modell bei den Stadtwerken und Versorgern des VKU durchgesetzt.
Bild: © VKU Verlag

Crowd-Boom im Norden

Das VKU-Crowdfunding-Netzwerk wächst und das mit Erfolg: Während die Ostholstein-Crowd neu mit an Board ist, steht bei der Wemag die Umsetzung des bislang größten Projekts an.

Pünktlich zum zweijährigen Geburtstag der ersten Stadtwerke-Crowds, Menden und Bielefeld, hat die Community rund um die Sponsoring-Lösung des VKU Verlags allen Grund zum Feiern: Mit der Ostholsteiner-Crowd des gleichnamigen Zweckverbandes setzen nun zwölf Versorger statt rein auf den eigenen Spendentopf auf die Schwarmfinanzierung. Zahlreiche gemeinnützige Projekte aus den Regionen konnten bereits realisiert werden. Gerade nimmt das teuerste Projekt der Wemag Gestalt an.

Am Freitag wird die Ostholstein-Crowd offiziell gelauncht, doch schon jetzt kann gespendet werden. Das erste Vorhaben vom DRK-Ortsverein Süsel ist online. 3000 Euro sollen binnen 28 Tagen zusammenkommen, um den Carport für das neu angeschaffte Einsatzfahrzeug zu finanzieren. Für jede Crowd will der Zweckverband Ostholstein künftig jeden Monat 250 Euro aus der eigenen Kasse sponsern. Bei einer Spende ab zehn Euro legt der Ver- und Entsorger noch einmal fünf Euro oben drauf.

Kostenlose Infoveranstaltung am 5. Juni

Schon etwas länger ist die Wemag aus Mecklenburg-Vorpommern auf Schwarmfinanzierungs-Kurs. Das bislang teuerste Projekte, eine neue Kirchturmuhr für die Gemeinde Jesendorf, wird derzeit umgesetzt. Im August sollen die Glocken wieder läuten – 5000 Euro kostet der Umbau. Und die Crowd hat sogar darüber hinaus weitergespendet.

Wer sich näher über die Crowdfunding-Lösung von fairplaid und dem VKU Verlag informieren möchte, klickt auf https://www.kommunales-crowdfunding.de/ oder schaut am 5. Juni bei der kostenlose nInfoveranstaltung bei den Stadtwerken Bielefeld vorbei.  (ls)