Über den Start der digitalen Spendenbox der Stadtwerke Düren freuen sich neben Geschäftsführer Heinrich Klocke (rechts) und Kommunikationsleiter Jürgen Schulz (vorne), Andrea Effing vom Stadtmuseum, Kevin Teichmann von den Sportfreunden Düren und Simone Schneider von der Mobilen Jugendhilfe Düren Süd-Ost. Bild: (c) Picasa

Düren: Projekt-Teilnahme ab einem Euro möglich

Mit „Düren Crowd“ legten die Stadtwerke Düren den Grundstein für eine neue Internetplattform zur Unterstützung von kleinen, attraktiven Projekten.

Projektideen scheitern häufig an Geldmangel und an Bürokratie. Unter www.dueren-crowd.de können Vereine, Institutionen oder Organisationen aus dem Kreis Düren ihre Vorhaben der Öffentlichkeit vorstellen und dafür werben. Dabei nutzen die Dürener eine Lösung vom VKU Verlag und der Fairplaid GmbH. Sie bieten dezentrale Crowdfunding-Plattformen als White-Label-Lösungen für die VKU-Mitgliedsunternehmen an.

Schlüsselanhänger oder Grillzange


Voraussetzung für eine Teilnahme am Angebot des Energie- und Wasserversorgers Stadtwerke Düren (SWD) ist, dass die Projekte die Förderrichtlinien erfüllen. So ist gewährleistet, dass sie vertrauenswürdig sind. Unterstützt werden kann bereits ab einem Euro. Das Geld wird während der Sammelzeit, die maximal 60 Tage betragen kann, auf ein Treuhandkonto eingezahlt und dort sicher verwaltet. Belohnt werden die Unterstützer je nach Höhe mit kleinen Geschenken, Gutscheinen oder Gegenleistungen, wie etwa einem Schlüsselanhänger, einer Grillzange, einem Rabatt-Gutschein oder der Logo-Platzierung auf der Projektwebseite.

Dürens Straßen verschönern

Geholfen werden kann durch das Crowdfunding beispielsweise beim Bau eines Kräuter-Hochbeets für eine Kita, bei einer Vorleseaktion, die Generationen zusammenbringt oder bei einer Kunstaktion, die die Straßen Dürens bunter und schöner machen soll, erklärt SWD-Geschäftsführer Heinrich Klocke. Jedermann hat die Chance, mit Hilfe dieses Service Projekte aus vielen Bereichen, wie etwa Musik, Kultur oder Umwelt, zu realisieren", unterstreicht Torsten Lührs, Geschäftsführer der Fairplaid GmbH.

Bei Mißerfolg Geld zurück

Kommt die notwendige Projektsumme zusammen, wird das Geld an die Initiatoren überwiesen und das Projekt kann starten. Sollte ein Projekt nicht die notwendige Summe erreichen, wird das Geld automatisch an die Unterstützer zurückgezahlt. Unter anderem nutzen bereits die Stadtwerke in Menden und Bielefeld dieses Crowdfunding. (ad)