Fernwärme ist ein umweltschonender Energieträger zum Heizen: Die zum Beispiel bei der Stromerzeugung, wie hier im Heizkraftwerk der Stadtwerke Duisburg, anfallende Wärme wird über Rohrleitungen an Haushalte und Gewerbebetriebe weitergeleitet und so sinnvoll genutzt. Bild: Stadtwerke Duisburg

Duisburg bündelt mit Dinslaken Fernwärmegeschäft

Die Stadtwerke Duisburg gründen mit der Fernwärmeversorgung Niederrhein GmbH aus Dinslaken die Fernwärme Duisburg GmbH.

Beide Unternehmen bündeln ihr Fernwärmegeschäft in der gemeinsamen Tochtergesellschaft. "Über die neue Gesellschaft wollen wir gemeinsam mit der Fernwärmeversorgung Niederrhein neue Kunden gewinnen und von der Vereinheitlichung von technischen und kaufmännischen Prozessen profitieren", erklärte Johannes Gösling, Vertriebsvorstand der Stadtwerke Duisburg.

Bislang versorgen die Stadtwerke Duisburg und die Fernwärmeversorgung Niederrhein jeweils eigene Gebiete in Duisburg. Künftig wird die Fernwärme Duisburg GmbH die Einzelnetze betreiben und ab dem 1. Januar 2013 auch gegenüber dem Endkunden in Duisburg als neues Versorgungsunternehmen für Fernwärme auftreten. Die beiden Unternehmen wollen von ihrem vorhandenen Know-how profitieren und durch die gemeinsamen Mittel und Kompetenzen den Fernwärmeausbau in Duisburg vorantreiben, beschreibt Dr. Thomas Götz, Geschäftsführer der Fernwärmeversorgung Niederrhein die gemeinsamen Ziele.

An der neuen Gesellschaft halten die Stadtwerke Duisburg 51 % der Anteile, die Fernwärmeversorgung die restlichen 49 %. Geschäftsführer ist Ralf Möllensiepen und Josef Kremer. Möllensiepen ist Geschäftsführer der Stadtwerke Duisburg Netzgesellschaft mbH, dem Verteilnetzbetreiber der Stadtwerke Duisburg. Kremer ist Prokurist bei den Stadtwerken Dinslaken und Geschäftsführer der WEP Wärme, Energie- und Prozesstechnik GmbH in Hückelhoven; eine Tochtergesellschaft der Fernwärmeversorgung Niederrhein GmbH. (sg)