Heidelberg realisiert Virtuelles Mikro-Kraftwerk

Die Stadtwerke Heidelberg starten im Mai ein zweijähriges Projekt zum Aufbau eines virtuellen Kraftwerks.

Dazu vernetzt der Kommunalversorger kleine Erzeugungsanlagen, Speicher und steuerbare Verbraucher auf einer IT-Plattform. Die Erzeugungsanlagen wie Blockheizkraftwerke und Photovoltaikanlagen, Batteriespeichersysteme sowie energieverbrauchende Elemente werden über einen zentralen, selbstlernenden Server gesteuert, der die optimalen Betriebsstrategien errechnet und umsetzt. So wird auch die Wirtschaftlichkeit der Anlagen gesteigert", erklärt Sebastian Warkentin, Leiter Neue Technologien bei den Stadtwerken. Ziel sei es, technische und wirtschaftliche Potenziale des so entstehenden flexiblen Kombi-Kraftwerks zu überprüfen.


Das baden-württembergische Umweltministerium fördert das Projekt „mikroVKK – mikro virtuelle Kombikraftwerke". Partner sind Grid-Systronic Energy im Bereich Software und Schäffler Sinnogy bei der Entwicklung von Geschäftsmodellen. Die Evaluierung übernimmt die Hochschule Offenburg. Das Projektende ist für Oktober 2017 vorgesehen. (sg)