EnBW wird für das vergangene Jahr keine Dividende ausschütten. Das Bild zeigt das Logo am Hauptsitz des Konzerns in Karlsruhe. Bild: EnBW

EnBW baut 1350 Stellen ab

EnBW hat sich mit den Arbeitnehmervertretern verständigt, das Sparprogramm zu verschärfen und 1350 Stellen abzubauen.

Der Konzern sieht es als "wichtigen Schritt, die gute finanzielle Bonität und damit auch finanzielle Handlungsspielräume zu erhalten". Neben dem Stellenabbau, der sozialverträglich erfolgen solle, habe der Vorstand zudem beschlossen, das Effizienzprojekt "Fokus" zu beschleunigen, um das Ziel von nachhaltig 750 Mio. € ergebniswirksamen Verbesserungen 2013 und damit ein Jahr früher als ursprünglich geplant zu realisieren. Ursprünglich war geplant, dass alle Effizienzmaßnahmen bis Ende 2014 vollständig entwickelt werden und danach ihr volles Ergebnis entfalten.

Für den Konzern ist die nun gefundene Einigung mit den Arbeitnehmervertretern "nicht nur Ausdruck der bei der EnBW traditionell guten Sozialpartnerschaft, sondern auch Beleg für die Notwendigkeit und Richtigkeit der eingeleiteten Maßnahmen". Für den Stellenabbau stehen demnach verschiedene Instrumente wie Altersteilzeit oder Abfindungsangebote zur Verfügung. Von den 1350 Stellen entfallen 1040 Stellen auf Support- und Querschnittsfunktionen und 310 Stellen auf operative Funktionen in der Wertschöpfungskette. Zudem wurde vereinbart, die Erfolgsbeteiligung für Mitarbeiter in den kommenden drei Jahren im Durchschnitt um 18 % einer Monatsvergütung abzusenken. (wa)