ECC-Risikoausschuss nimmt Arbeit auf

Die ECC, das Clearinghaus der Energiebörse EEX, macht sich mit einem Risikoausschuss fit für neue regulatorische Anforderungen.

Dieses "Risk Committee" hatte nach ECC-Angaben von heute vergangene Woche seine konstituierende Sitzung. Ihm gehören folgende Experten an: als Vorsitzender für ein Jahr Jürg Spillmann (Vizechef der Eurex Clearing), Professor Harald Pfab (Chef der Sachsen Bank), Vincent van Lith (Listed Derivatives Head of Energy der Deutschen Bank, vormals BHF-Bank, einer wichtigen Clearingbank der ECC), Bertrand Meyer (Deputy Global Head der BNP Paribas Commodity Futures) und Uwe Schulz (Chief Risk Officer von RWE Supply & Trading).

Einen solchen nicht weisungsgebundenen Risikoausschuss benötigt gemäß der "Emir" abgekürzten EU-Verordnung über die Regulierung des außerbörslichen Derivatemarktes und über zentrale Gegenparteien jedes Clearinghaus für die künftig verpflichtende Zulassung zum Markt. Das ECC-Gremium berät den ECC-Vorstand direkt in allen Fragen der Risikostrategie und Risikosteuerung. Dazu gehören vor allem Kriterien zur Zulassung von Clearing-Mitgliedern, Expansion in neue Produktklassen oder Märkte, wesentliche Änderungen am Risiko- und Marginmodell, das Vorgehen beim Ausfall von Clearing-Mitgliedern (Default-Prozess) sowie die Beratung beim Auslagern wesentlicher Funktionen. (geo)