EDF und Stadtwerke Leipzig forschen gemeinsam

Die Stadtwerke Leipzig und EDF Deutschland, forschen künftig gemeinsam zu Herausforderungen aus der verstärkten Einspeisung von Regenerativenergien.

Beide Partner wollen den Herausforderungen der Energiewende aktiv begegnen. Mögliche Ansätze zu innovativen Konzepten und Lösungen sehen die Unternehmen in der effizienten Wärmeerzeugung aus überschüssigem Strom oder der Entwicklung von geeigneten Energiespeichern. Forschungsseitig werden EDF und die Stadtwerke Leipzig vom Europäischen Institut für Energieforschung EIFER in Karlsruhe unterstützt.

Eine wesentliche Voraussetzung für die intensivere Nutzung erneuerbarer Energien sei der wirtschaftliche Einsatz von Speichertechnologien, insbesondere für Strom, wird in einer Presseinformation festgehalten. Hier gelte es, Lösungen zu finden, die die volatile Stromerzeugung der Erneuerbaren im Netz ausgleichen, Überangebote speichern und in Zeiten schwächerer Einspeisung wieder nutzbar machen. Großes Forschungspotenzial böten die Bereiche Power-to-Gas, also die Umwandlung von Strom in Gas sowie Power-to-Heat, die Nutzung von überschüssigem Strom zur Wärmeproduktion.

Thomas Prauße, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke Leipzig, erklärt: "Um unsere Kunden auch mit dem künftigen Energiemix sicher zu versorgen, setzen wir auf ökologisch und wirtschaftlich nachhaltige Strategien. Deshalb wollen wir das Thema Speichertechnologie gemeinsam mit unserem Partner EDF Deutschland praxisnah vorantreiben." (ad)