Dr. Frank Mastiaux ist seit Oktober 2012 Vorsitzender des Vorstands bei der EnBW. Bild: EnBW / Catrin Moritz

EnBW: Keine Besserung in Sicht

Der Konzern will künftig verstärkt auf digitale Dienstleistungen und Energie-Management setzen.

Niedrige Strompreise und unprofitable Kraftwerke machen dem Energiekonzern EnBW zu schaffen. Entsprechend erwartet EnBW-Chef Frank Mastiaux auch im laufenden Geschäftsjahr keine Besserung der Marktsituation. Auf der Hauptversammlung erklärte er, dass der süddeutsche Versorger künftig verstärkt digitale Dienstleistungen für private Haushalte anbieten und Unternehmen beim Energie-Management unterstützen wolle. Bis 2020 soll ein ökologischer Umbau der EnBW abgeschlossen sein.

In Anbetracht des erwarteten Ertragsrückgangs von rd. 5 % für 2014 schlug Mastiaux eine reduzierte Dividende von 69 ct je Aktie vor.

Noch habe nach Angaben des Finanzministeriums die niedrige Dividende keine Auswirkungen auf den Landeshaushalt, berichtet der "SWR". Es gebe noch einen Puffer, dieser sei jedoch bis 2015, spätestens bis 2016 aufgebraucht. (msz)