Die Karlsruher EnBW hat Investitionen von 12 Mrd. Euro im Zeitraum von 2021 bis 2025 angekündigt, davon 80 Prozent auf Wachstumsfeldern wie erneuerbarer Energien oder kritischer Infrastruktur.
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EnBW verdient mehr dank Netzen und Erneuerbaren

Trotz Einbußen im Vertriebsgeschäft hat der Energieversorger EnBW im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahrs sein operatives Ergebnis gesteigert.

Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) wuchs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,3 Prozent auf 723 Mio. Euro, wie der Konzern am Freitag mitteilte. Zurückzuführen sei dies vor allem auf gute Werte in den Segmenten Netze und Erneuerbare Energien: Hier wuchs das operative Ergebnis um 16,4 beziehungsweise beim Ökostrom sogar um 24,3 Prozent.

Der Umsatz des Konzerns lag mit 6,67 Mrd. Euro um 12,4 Prozent über dem Vorjahreswert. Der Konzernüberschuss verdoppelte sich fast auf knapp 274 Mio. Euro (Vorjahr 137,5) – geschuldet Sondereffekten wie einer höheren Bewertung vom Konzern gehaltener Wertpapiere.

Prognose für das Gesamtjahr steht

EnBW bekräftigte die auf der Hauptversammlung am vergangenen Mittwoch vorgestellte Prognose für das Gesamtjahr: Voraussichtlich sei mit einem operativen Ergebnis zwischen 2,35 und 2,5 Mrd. Euro zu rechnen. Das wäre gegenüber 2018 eine Steigerung zwischen neun und 16 Prozent und damit das stärkste Ergebnisplus seit einem Jahrzehnt. (dpa/hil)