Interagieren statt nur agieren: Das ist die Devise von Eon in den sozialen Medien.
Bild: © Eon

Eon hat mit Social-Media-Event neue Zielgruppen im Blick

Mit den „Eon Powergames“ will der Energiekonzern soziale Netzwerke nicht mehr nur bespielen, sondern mit dem User interagieren. Ein Novum in der Social-Media-Strategie.

Was das Privatfernsehen kann, kann Eon schon lange: Zumindest muten die bevorstehenden Powergames des Konzerns wie eine Gamingshow à la Samstagabendunterhaltung an. In einer Industriehalle in München treten mehrere Reality-Sternchen und Influencer in verschiedenen Disziplinen rund um Energiethemen gegeneinander an. Eigentliches Highlight ist nicht das Event an sich, sondern die Live-Übertragung auf Facebook.

Über einen Live-Stream können die zugeschalteten User nämlich unmittelbar Einfluss auf den Spielverlauf nehmen. Während Ex-Bachelor Paul Janke, Sarah Lombardi oder die ehemalige Germanys Next Topmodel Kandidatin Klaudia in zwei Teams ihren Sportsgeist unter Beweis stellen, vergibt das Publikum Boostings oder Handicaps.

Ausgeklügeltes Social-Media-Konzept

Wer bei den Zuschauern nicht gut ankommt wird, down gevotet und erhält dadurch entsprechende Startnachteile. Umgekehrt werden die Publikumslieblinge bevorteilt. Vor allem für Pop-Sternchen Sarah Lombardi könnte sich dieses Konzept auszahlen – mit zwei Millionen Followern in den sozialen Netzwerken ist sie die Geheimfavoritin.

Hinter dem ganze Spektakel steht ein ausgeklügeltes Social-Media-Konzept, denn die Zeiten, in denen Unternehmen ihre Kanäle nur einseitig mit Infotainment bespielt haben, sind vorbei. User wollen kommentieren, posten und teilen.

Nicht-Insider für Energieversorger begeistern

„Mit diesem Live-Format auf Facebook wollen wir ein ganz neues Erlebnis schaffen. Eine Mischung aus guter Unterhaltung, Spannung und interessanten Informationen rund um das Thema Energie“, betont Carsten Thomsen-Bendixen, Leiter Stakeholder Kommunikation und Konzernpressesprecher bei Eon. Außerdem sollen so auch Menschen erreicht werden, die sich sonst kaum für Energieunternehmen interessieren. (ls)