Mit kleinen Summen viel bewegen, denn die Masse an Unterstützern macht es aus. So lautet die Devise beim Crowdfunding.
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Erste Stadt setzt auf VKU-Crowdfunding

Nachdem bereits 16 kommunale Unternehmen ihr Sponsoring-Konzept um die Schwarmfinanzierung ergänzt haben, ist nun auch die erste Stadtverwaltung auf den Geschmack gekommen.

Die Stadt am Wattenmeer hat Crowdfunding für sich entdeckt. Am Montag ging die Geestland-Crowd mit drei ganz unterschiedlichen Projekten an den Start.

Auf Spendenfang für die größte Summe auf der Plattform ist die DLRG-Ortsgruppe Langen, die sich für 9500 Euro ein neues Rettungsboot für den Sieverner See anschaffen möchte. Die Hobbyköche des Vereins „Bürger für Sievern“ sind auf der Suche nach einer Finanzierung für ein neues Koch- und Spülcenter. Insgesamt 5000 Euro müssen zusammenkommen, damit es mit einem neuen Herd und neuen Spülmaschinen klappt.

Spendentopf von 850 Euro

Etwas kleiner fällt das Spendenziel des Fussballclubs Geestland aus. Die Kicker wollen für gut 1500 Euro neue Aluminium-Minitore zum Üben kaufen. Noch stehen alle Projekte an Anfang, für jede Spende ab zehn Euro gibt es für die Projektstarter jedoch jeweils fünf Euro aus dem Spendentopf der Stadtverwaltung dazu. (ls)