Für eine starke EU braucht es starke Partner vor Ort: "Niedersachsen für Europa" geht als Vorbild voran.
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EWE bekennt Flagge zu Europa

Die kritischen Stimmen gegenüber der EU gipfelten 2016 im Brexit-Votum. Mittlerweile formiert sich eine Gegenbewegung. Auch die ersten Versorger machen sich für Europa stark: EWE tritt dem Bündnis "Niedersachsen für Europa" bei.

Der wirtschaftliche Binnenmarkt, eine einheitliche Währung und Freizügigkeit für Arbeitnehmer sind Vorteile, von denen Deutschland durch die Europäische Union profitiert. Damit das auch so bleibt, hat sich in Niedersachsen ein Bündnis aus Verbänden, Kirchen und der Landesregierung formiert, das sich für die EU stark macht. Jüngst ist auch EWE Mitglied von "Niedersachsen für Europa" geworden.

Gemeinsam mit großen Wirtschaftsunternehmen aus Oldenburg wie CEWE oder der Oldenburgischen Landesbank erklären die Vorstände von EWE ihre Motivation hinter dem Beitritt: "In Zeiten des drohenden Brexits und unter dem Eindruck zunehmender europafeindlicher Strömungen in einigen EU-Mitgliedsstaaten begrüßen wir die Initiative Niedersachsen für Europa." Als niedersächsische Wirtschaft schließen wir uns dieser Initiative an, um ein Zeichen zu setzen: Ein starkes und geeintes Europa ist Garant für Frieden, Demokratie, Rechtstaatlichkeit, Wohlstand und sozialen Fortschritt."

Politik, Religion und Unternehmen gehen voran

"Niedersachsen für Europa" wurde zu Beginn dieses Jahres aus der Taufe gehoben. Initiatoren waren:

  • die beiden großen christlichen Kirchen in Niedersachsen
  • der Deutsche Gewerkschaftsbund
  • die Unternehmerverbände Niedersachsen
  • die Landesregierung Niedersachsen.

Mit dem Bündnis wollen die Partner die Niedersachsen das gesamte Jahr über mit Informationen rund um die EU, ihre Leistungen und Errungenschaften versorgen und die Bürger auf die Europawahl vorbereiten. (ls)