EWE und EnBW schließen Neuordnung ab

EWE überträgt VNG-Aktien an EnBW. EnBW-Beteiligung an EWE sinkt von 26 auf sechs Prozent.

Die Energieunternehmen EWE AG (Oldenburg) und EnBW Energie Baden-Württemberg AG (Karlsruhe) sowie der Ems-Weser-Elbe Versorgungs- und Entsorgungsverband (Oldenburg) haben heute die grundlegende Neuordnung ihrer Beteiligungsverhältnisse abgeschlossen: EnBW ist nun mit 74,2 Prozent an der VNG Verbundnetz Gas Aktiengesellschaft (VNG) beteiligt. Gleichzeitig haben der EWE-Verband und EWE selbst heute jeweils zehn Prozent EWE-Aktien von EnBW erworben. Bis zum Jahr 2019 verbleiben sechs Prozent EWE-Aktien bei EnBW und werden spätestens dann vom EWE-Verband übernommen. Der EWE-Verband und EWE planen, bis spätestens 2019 einen neuen strategischen Partner für EWE zu finden.

"Wir sind zufrieden, dass wir die im vergangenen Herbst vereinbarte Transaktion wie geplant abschließen konnten", erklärte Matthias Brückmann, Vorstandsvorsitzender der EWE AG. Nun gilt es, die im Jahr 2017 beginnende Suche nach einem neuen strategischen Partner oder auch einem Konsortium aus mehreren Unternehmen gründlich vorzubereiten."

Zufriedenheit auch bei Dr. Frank Mastiaux, Vorstandsvorsitzender der EnBW AG: "Es ist uns gelungen, zusammen mit der EWE eine Lösung zu realisieren, die beiden Unternehmen den Handlungsspielraum für weiteres strategisches Wachstum bietet. Unsere ambitionierten Ziele im Gasgeschäft wollen wir in enger Zusammenarbeit mit der VNG erreichen. Das Closing ist der Startschuss, um unsere Fähigkeiten und Aktivitäten entlang der Wertschöpfungskette für Gas und Strom intelligent zu verknüpfen und die Zusammenarbeit mit Leben zu füllen." (al)