Fast jeder vierte Marketing-Euro ist online

Kleinere Energieversorger geben wesentlich mehr von ihrem Marketingbudget als mittelgroße. Das legt eine Umfrage nahe. Die Zahlen, die Begründung:

Die Energieunternehmen bis zu 500 Angestellten geben mit 22 Prozent einen etwas geringeren Anteil ihres Marketingbudgets für Online-Aktivitäten aus als der Durchschnitt von elf abgefragten Branchen. Der kommt auf 25 Prozent, teilte TNS Infratest dieser Tage der ZfK mit. Das Demoskopieunternehmen hatte im Auftrag einer Online-Druckerei 960 Marketingverantwortliche befragt.

Demnach liegt der Online-Anteil bei kleineren Versorgern mit bis zu 29 Mitarbeitern bei 27 Prozent, bei mittelgroßen mit mindestens 200 Beschäftigten dagegen nur bei 17 Prozent. Dies erklärt sich TNS Infratest so: Die größeren Unternehmen meinen, dass sie bei den klassischen Offline-Marketinginstrumenten ihre Größenvorteile ausspielen können. Kleinere Betriebe seien dagegen auf zielgenaue Aktionen angewiesen.

Die Reise geht nach Einschätzung der Marketingverantwortlichen leicht ansteigend in Richtung Internet & Co: Sie rechnen in der Energiebranche mit einem Anstieg auf 30 Prozent in den nächsten zwei Jahren. (geo)