Großes Interesse an Fernwärmeschiene

Selbst eine Delegation aus Dänemark begutachtet die Pläne einer Kopplung der Fernwärmenetze.

Die Fernwärmeschiene Rhein-Ruhr findet großes Interesse: Experten der dänischen Energieagentur, kommunale Vertreter von 40 deutschen Großstädten und Studierende der Hochschule Bochum ließen sich im November über das europäische Leuchtturmprojet "Fernwärmeschiene Rhein-Ruhr" informieren.

Dass selbst Dänen ins Ruhrgebiet kommen, zeige die herausragende Bedeutung des Projekts Fernwärmeschiene Rhein-Ruhr, so die Fernwärmeschiene in einer Pressemitteilung. Denn Dänemark hält in Europa einen Spitzenplatz in der Wärmeversorgung: Der KWK-Anteil an der Stromerzeugung wurde in den vergangenen 30 Jahren auf über 60 % erhöht.

Die FWSRR war auch ein großes Thema beim diesjährigen Treffen der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (Bundes-SGK) in Essen. Rund 40 Vertreter aus den größeren Kommunen versammelten sich Mitte November in den Räumlichkeiten des RVR in Essen.

Udo Wichert, Aufsichtsratsvorsitzender der FWSRR GmbH, informierte über das geplante Projekt der Verknüpfung der bestehenden Fernwärmeschienen an Niederrhein und Ruhr. Wichert: "Bereits jetzt tragen die beteiligten Fernwärmeunternehmen zu einer hohen CO2-Einsparung bei. Mit dem Zukunftsprojekt der Fernwärmeschiene kann die Wärmeproduktion von Moers bis hin zur Innovation-City Bottrop auf 75 % CO2-frei gesteigert werden. Damit ist dieses Projekt in der Tat ein europäisches Leuchtturmprojekt." (al)



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