Über die Kooperation des Kreises und der Stadtwerke Gütersloh freuen sich (obere Reihe, von links) Stadtwerke-Geschäftsführer Ralf Libuda und Landrat Sven-Georg Adenauer sowie (untere Reihe, von links) Anne Schulze Bornefeld, Sachbearbeiterin in der Abteilung Gebäudewirtschaft des Kreises, und Anke Dreier, Leiterin der Abteilung Gebäudewirtschaft. Bild: Stadtwerke Gütersloh

Gütersloh gewinnt Großauftrag

Strom und Gas – die Stadtwerke bekommen den Zuschlag für mehrere regionale Einrichtungen.

Die Stadtwerke Gütersloh haben bei einer Ausschreibung des Kreises Gütersloh den Zuschlag für die Lieferung von Strom, Ökostrom und Gas für mehrere Einrichtungen erhalten. Die Laufzeit des Rahmenvertrags hat am 1. Januar 2017 begonnen und beträgt zunächst drei Jahre, so die Stadtwerke in einer Pressemitteilung.

Die Stadtwerke versorgen künftig sowohl die Kreisverwaltung samt Außenstellen als auch die Einrichtungen des sozialen Dienstleistungsunternehmens Wertkreis Gütersloh, das mit rund 2350 Beschäftigten zu den größten Arbeitgebern der Region zähle. Darüber hinaus sieht das Abkommen vor, dass die Stadtwerke Gütersloh auch die kommunalen Einrichtungen der Gemeinden Langenberg und Herzebrock-Clarholz sowie der Städte Borgholzhausen, Rheda-Wiedenbrück und Rietberg mit Energie versorgen.

Wertschöpfung bleibt vor Ort

Der Großauftrag umfasst insgesamt rund 570 Abnahmestellen für Strom und circa 230 weitere für Gas. "Wir freuen uns nicht nur über die guten Konditionen, sondern vor allem darüber, dass die Wertschöpfung hier bei uns in der Heimat bleibt", betont Sven-Georg Adenauer, Landrat des Kreises Gütersloh. Ralf Libuda, Geschäftsführer der Stadtwerke Gütersloh, wertet das Votum der Kreisbehörde "als eine wichtige Unterstützung bei unserem Ziel, unsere Position als kreisweit größtes Energieversorgungsunternehmen weiter auszubauen". (al)