30.07.2015 / ABDRUCK HONORARFREI!!! / Die Mainova AG betreibt weitere 20 Jahre das Frankfurter Wassernetz / Wasserzapfanlage vor dem RË?mer / VON LINKS: Norbert Breidenbach (Vertriebsvorstand der Mainova AG) / Uwe Becker (CDU, Stadtkâ?°mmerer, Dezernent f¸r Finanzen und kirchliche Angelegenheiten) / Dr. Constantin H. Alsheimer (Vorsitzender des Vorstandes der Mainova AG) / Peter Feldmann (SPD, Oberb¸rgermeister der Stadt Frankfurt am Main) / Copyright/Foto:Joachim Storch/Bad Homburg - FON 0172-6600557 - www.foto-storch.de
Bild: Joachim Storch

Konzession für Trinkwasser und Fernwärme

Die Versorgung für Frankfurt liegt auch weiterhin in den Händen der Mainova AG.

Die Mainova AG versorgt auch künftig alle Bürger der Stadt Frankfurt mit Trinkwasser. Den neuen Konzessionsvertrag haben Oberbürgermeister Peter Feldmann, Stadtkämmerer Uwe Becker, Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorstandsvorsitzender der Mainova AG, und Mainova-Vertriebsvorstand Norbert Breidenbach gestern (30. Juli 15) unterzeichnet.

Der Vertrag gibt der Mainova für weitere 20 Jahre das Recht, Leitungen für die Wasserversorgung zu verlegen und zu betreiben. Stadtkämmerer Uwe Becker, Aufsichtsratsvorsitzender der Mainova AG: "Es gibt viele gute Gründe dafür, unser hochqualitatives Leitungswasser zu trinken. Geschmackstests zeigen immer wieder, dass Trinkwasser zumeist besser abschneidet als das Wasser aus dem Supermarkt. Und günstiger ist es auch: 1 Liter Wasser kostet im Discounter etwa 15 ct/l. Aus der Leitung zahlt der Kunde für die gleiche Menge lediglich 0,16 ct. Und er bekommt es zusätzlich noch frei Haus geliefert."

Der neue Vertrag tritt am 15. Sept. 15 in Kraft. Die von der Mainova gezahlte Konzessionsabgabe ist eine wichtige Einnahmequelle für den städtischen Haushalt. 2014 beliefen sich die Einnahmen auf rd. 11 Mio. €. Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorstandsvorsitzender der Mainova AG: "Seit dem Jahr 1834 existiert in Frankfurt eine zentrale Wasserversorgung. Ich freue mich über das Vertrauen der Stadt, diese Tradition fortsetzen zu dürfen. Das Frankfurter Wassernetz ist bei uns in guten Händen. Wir unterhalten ein aufwendiges System, das die Gewinnung, die Aufbereitung, den Transport, die Qualitätskontrolle und die Bereitstellung des Trinkwassers gewährleistet. So werden wir unserer Verantwortung gerecht. Das wird auch in Zukunft so bleiben."

Die Mainova versorgt mehr als 740 000 Menschen in Frankfurt sowie mehr als 300 000 Einpendler mit Trinkwasser. Rund 44 Mio. m3 Trinkwasser erreichen über die rd. 2000 km Wasserleitungen jährlich die Frankfurter Bevölkerung. Der Betrieb des Wassernetzes obliegt weiterhin der Mainova-Tochter NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH. Die mittlere Tagesabgabe liegt bei rd. 120 000 m3, die höchste Tagesabgabe war in diesem Jahr am 3. Juli und lag bei 247 000 m3.

Zusätzlich besiegelten die Vertreter der Stadt und der Mainova die Fortsetzung der Fernwärmeversorgung durch den Energieversorger. Die Fernwärme entsteht in den Mainova-Kraftwerken mittels Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). "Dies macht sie zu einer besonders umweltfreundlichen und effizienten Art zu heizen." Auch der Betrieb des Fernwärmenetzes obliegt weiterhin der Mainova-Tochter NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH. (al)