SpinLab-Geschäftsführer Eric Weber (links) und Leag-Vorstandsvorsitzender Helmar Rendez unterzeichneten einen Vertrag zur künftigen Themenpartnerschaft im Energiebereich.
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Leag: Neue Geschäftsfelder durch Start-up-Partnerschaften

Der Kraftwerkskonzern aus der Lausitz kooperiert mit Spinlab, einem Förderprogramm für Start-ups und verspricht sich dadurch den Einstieg in neue Märkte.

Die Leag sichert sich über die Themenpartnerschaft mit Spinlab aus Leipzig den direkten Zugang zu Jungunternehmen aus der Energiebranche. Der Kraftwerksbetreiber aus der Lausitz und das junge Unternehmen, das Start-ups bei der Suche nach Venture Capital und Business-Angels unterstützt, haben eine Kooperation für den Bereich Energie unterzeichnet.

Die Leag wird damit Teil des Förderprogramms, das Spinlab gemeinsam mit der Leipziger Graduate School of Management (HHL) aufgelegt hat. Im Rahmen dessen sollen jährlich 16 bis 20 Nachwuchsfirmen aus den Geschäftsfeldern Energie, Smart City und E-Health Gelegenheit haben, ihre Ideen erfolgreich weiterzuentwickeln.

Alternativen zum Kerngeschäft

Für die Leag steckt in dem Gründerprogramm die Chance, neue Technologien und Innovationen für das eigene Geschäft zu nutzen. "Wir sind derzeit selbst auf dem Weg, über unser Kerngeschäft der Förderung und Verstromung von Braunkohle hinaus neue Geschäftsfelder zu erkunden und sie auf wirtschaftlich tragfähige Füße zu stellen", erklärt Helmar Rendez, Vorstandsvorsitzender der Leag. "Deswegen hat es für uns Sinn, uns gemeinsam mit jungen, kreativen Köpfen direkt an der Diskussion zu aktuellen technologischen Herausforderungen zu beteiligen, um darauf gegebenenfalls auch Kooperationen und Pilotprojekte zwischen Start-ups und Leag aufzubauen." (ls)