Mainova-Vorstandsvorsitzender Constantin H. Alsheimer freut sich über die Würdigung des Engagements.
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Mainova gewinnt Deutschen Solarpreis

Der regionale Energieversorger mit Sitz in Frankfurt am Main wurde mit dem Deutschen Solarpreis 2019 für sein Mieterstrommodell ausgezeichnet.

Der Preis wird seit 1944 von der Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien (Eurosolar) verliehen. Mainova überzeugte dabei durch sein Engagement in der Kategorie "Städte/Gemeinden, Landkreise, Stadtwerke". Bei dem angewandten Mieterstrommodell wird direkt vor Ort beispielsweise durch eine Photovoltaik-Anlage (PV-Anlage) oder ein Blockheizkraftwerk (BHKW) der Strom erzeugt. Den selbst produzierten Strom können die Mieter dann im Rahmen eines exklusiven Stromtarifs zu günstigen Konditionen beziehen. Zusätzlich erhalten die Eigentümer einen Pachtzins, wenn diese sich für eine PV-Anlage des Unternehmens entscheiden.

Eine Art Zeitreise

Eurosolar-PräsidentPeter Droege sagte zur Verleihung der Preise: "Inmitten der jetzigen Klimakatastrophe findet der Deutsche Solarpreis als eine Art Zeitreise statt. Denn so wie unsere Preisträgerinnen und -träger eindrucksvoll zeigen, dass mit Engagement und Intelligenz die Energiewende von unten machbar ist, so hätte es schon lange in ganz Deutschland und Europa flächendeckend aussehen sollen." Länder- und Bundesregierung stünden heute mehr denn je in der Pflicht, diese Erfolgsgeschichten breit und schnell überall zum Einsatz kommen zu lassen.

Mainova sieht sich durch den Preis im Engagement für den Ausbau der erneuerbaren Energien im urbanen Raum bestätigt. "Von dem umweltfreundlichen Strom vom Dach profitieren der Klimaschutz und die Mieter", betonte der Mainova-Vorstandsvorsitzende Constantin H. Alsheimer. Mit dem Modell könnten die Mieter an der Energieversorgung partizipieren. (ab)