Dr. Constantin Alsheimer, Vorstandsvorsitzender des Kommunalversorgers Mainova AG aus Frankfurt am Main. Bild: Mainova AG

Mainova-Halbjahreszahlen über Vorjahr

Vorsteuer-Ergebnis klettert durch Vertriebserfolge, höhere Effizienz und sinkende Risikovorsorge um 17 Prozent.

Beim Mainova-Konzern aus Frankfurt ist in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres das bereinigte Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT) um 17 Prozent auf 62,5 Millionen Euro gestiegen. Es sei insbesondere beeinflusst durch Vertriebserfolge, Effizienzsteigerungen durch die verstärkte Digitalisierung interner Prozesse sowie niedrigere Belastungen durch Risikovorsorgen. Doch laut dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Constantin H. Alsheimer prägen volatile Beschaffungsmärkte sowie der anhaltende Druck auf konventionelle Erzeugungsanlagen das aktuelle Geschäft.

Im Segment Erzeugung erzielte Mainova ein leicht positives Ergebnis von 1,1 Millionen Euro. Der Anstieg um 12,6 Millionen Euro war insbesondere auf höhere Belastungen durch Risikovorsorgen im Vorjahr zurückzuführen. Auch die Stromversorgung entwickelte sich positiv. Sie legte um 5,2 Millionen Euro auf nun 7,6 Millionen Euro zu. Der Stromabsatz erhöhte sich vor allem durch neue Kunden um neun Prozent auf rund 5,5 Milliarden Kilowattstunden. Der Gasabsatz sank vor allem durch sinkenden Handel um gut drei Prozent auf knapp 7,3 Milliarden Kilowattstunden. (wa)