Österreich: Der Verbund arbeitet am Gasportfolio

Die Energie Steiermark hat sich aus der Wärmegesellschaft Verbund Thermal Power zurückgezogen.

Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass die österreichische Verbundgesellschaft (Verbund) ihr Gasportfolio optimieren will. Der Verbund  hat in den vergangenen Monaten alle Optionen zur Verbesserung des gesamten Gasportfolios intensiv geprüft. Erste Bausteine der Neuausrichtung sind der Ausstieg der Energie Steiermark aus der Verbund Thermal Power sowie die Neuaufstellung von Thermal Power, teilt der Verbund mit. Gleichzeitig werde an einer Auflösung der nicht marktkonformen Gaslieferverträge sowie an Kostenreduktionen im Betrieb gearbeitet. Die Maßnahmen stehen im Einklang mit der Verbund-Strategie, auf Stromerzeugung aus Wasser- und Windkraft zu fokussieren und nicht mehr in CO2 emittierende Technologie, unterstreicht der Konzern.

Die Landesgesellschaft Energie Steiermark hat  dem Verbund ihren Anteil von rd. 20 % an Thermal Power übergeben. Der Verbund wird somit Eigentümer von über 99 % der Anteile an der Thermal Power. Im Rahmen der Neuordnung der Besitzverhältnisse habe der Verbund einen Fernwärmeliefervertrag für Graz übernehmen können, der bis 2020 laufe. Der Verbund hat die Lieferung von Fernwärme aus dem Standort Mellach zur Fernwärmeversorgung der Landeshauptstadt Graz gemäß den bisher geltenden Vereinbarungen vertraglich zugesichert. Einzelheiten der Transaktion werden nicht bekannt gegeben. (ad)