Das Trianel Hauptgebäude in Aachen. Bild: Trianel

Projektfortschritte für Trianel Wasserspeicherkraftwerke

Die positive Kabinettsbefassung der Thüringer Landesregierung zum geplanten Wasserspeicherkraftwerk an der Schmalwasser-Talsperre wurde als wichtiges Signal gewertet.

„Eine solche Milliarden-Investition ist nur mit dem Rückhalt der Landesregierung umsetzbar", erläutert Trianel-Projektleiter Dr. Markus Hakes die Bedeutung der Kabinettsbefassung. Für die Thüringer Fernwasserversorgung (TFW) mache der Kabinettsbeschluss nun den Weg frei für vertiefende Verhandlungen mit der Stadtwerkekooperation Trianel. Letztere plane in Thüringen ein Wasserspeicherkraftwerk mit einer Leistung von über 1000 MW an der Schmalwassertalsperre, die der TFW gehöre. Die ehemalige Trinkwassertalsperre sei vor sieben Jahren wegen fehlenden Bedarfs außer Betrieb genommen worden. Im Spätherbst wolle Trianel die Unterlagen zum Raumordnungsverfahren beim Landesverwaltungsamt in Erfurt einreichen. Auf der Partnerversammlung in Berlin wurde der Projektfortschritt einhellig von den 45 Stadtwerken und Regionalversorgern, die Partner der Trianel Speicherkraftwerksprojekte sind, begrüßt.

Auch beim geplanten Wasserspeicherkraftwerk Nethe im Kreis Höxter (Nordrhein-Westfalen) seien wichtige Meilensteine erreicht worden. So habe der Regionalrat einstimmig der notwendigen Regionalplanänderung zugestimmt. Auch einem erfolgreichen Abschluss des Raumordnungsverfahrens für die Stromnetzanbindung stehe nichts mehr entgegen. Das geplante Wasserspeicherkraftwerk solle eine Leistung von 390 MW haben.

Das dritte Wasserspeicherprojekt der Trianel an der Rurtalsperre (NRW) sei auf 640 MW ausgelegt. Hier werde das landesplanerische Verfahren mit Regionalplanänderung und Raumordnung in 2013 abgeschlossen werden. (msz)